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Grafik: Bewertung 5 Sterne.
03.11.2010 - 20.11.2010

Namibia - Botswana - Vic Falls im Safaritruck

Foto: Jörg Scharff

Reisebericht von:
Jörg Scharff

Tag 1 - 03.11.2010 - Abflug Frankfurt
Die meisten Teilnehmer treffen sich in Bitburg, Trier und Wittlich um gemeinsam mit dem Bus nach Frankfurt zu reisen. Durch eine kleine Panne durfte Conny mit dem Privattaxi nach Wittlich reisen um dort in unseren Transferbus einzusteigen. Nach Ankunft in Frankfurt checkten wir ohne Probleme ein und begaben uns auf unseren Flug nach Namibia via Johannesburg.

Tag 2 - 04.11.2010 - Ankunft Windhoek
Nach einem ruhigen Flug landeten wir sicher in Johannesburg und begaben uns auf direktem Wege zu unserem Flieger nach Windhoek. In Windhoek wurden wir von unseren charmanten Guides Nicole und Didi empfangen. Nachdem der Geldwechsel erledigt war, begaben wir uns in unseren "Expeditionstruck" und fuhren in die Hauptstadt Windhoek. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt, wo wir die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernten (neue Parlamentsgebäude , Tintenpalast, Reiterstatue, alte Feste, Sam Nujoma Drive und Klein Windhoek) begaben wir uns in unser wunderschönes erstes Quartier dem Thula Hotel. Herrlich auf einem Hügel gelegen hat man hier einen traumhaftem Blick über Klein Windhoek. Das Abendessen nahmen wir im weltberühmten joe's Beerhouse ein. Die meisten bestellten sich Oryx Filet und konnten dieses schmackhafte Stück Fleisch zum ersten mal genießen. Müde aber zufrieden sind alle früh ins Bett gegangen.

Tag 3 - 05.11.2010 - Swakopmund
Früh morgens hieß es Abfahrt in Richtung Westen. Vorher fuhren wir durch Katatura um einen Einblick zu erhalten wie die ärmere Bevölkerung Namibias lebt. Katatura ist Ovambo und bedeutet "Da wo wir nicht sein wollen". Nachdem unser Guide Didi uns sehr einfühlsam und mit sehr grossem Wissen alles erklärte  machten wir uns auf den Weg nach Swakopmund. Trotz großer Armut leben diese Menschen mit viel Zuversicht und oft glücklich in dieser Umgebung. Was uns alle sehr erstaunte. Jeden Monat wächst dieses Viertel um ca. 1600 Personen. Vorbei an Farmland und Buschland erreichten wir dann die Namib Wüste, die wir durchqueren müssen um nach Swakopmund zu gelangen. Wunderschöne Wüstenlandschaften, vorbei an der Spitzkoppe erreichten wir dann  die alte deutsche Stadt Swakopmund. Nach einer kurzen Orientierungsfahrt bezogen wir dann unsere Zimmer. Gemeinsam unternahmen einige einen Spaziergang durch diesen wunderschönen Ort. Alexandra wagte den Flug über die Dünen und kehrte begeistert aber etwas durchgeschaukelt zurück. Um 18.15 Uhr trafen wir uns um gemeinsam einen Sundowner zu nehmen im Tak Restaurant direkt am Landungssteg. Ein wunderschöner Sonnenuntergang mit kalter Brise entließ uns dann in unser Restaurant . Unser Abendessen genossen wir in  der Kupferpfanne Swakopmund. Hierbei handelt es sich nicht um ein gewöhnliches Restaurant sondern ein Museumsrestaurant. Neben einem sehr guten Essen kann man hier die Bilder und andere Gegenstände aus vergangenen Tagen bewundern. Sehr empfehlenswert.

Tag 4 - 06.11.2010 - Bootsfahrt & Brandberg
0800 Uhr hieß es Abfahrt nach Walvisbay und Katamaranfahrt durch die Bucht von Walvisbay mit Pelikan Tours. Wir genossen eine wunderschöne Bootsfahrt bei idealen Bedingungen. Obwohl wir gegen jegliches Wetter gerüstet waren belohnte uns der Himmel mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel sodass wir die Westen , Jacken etc. getrost an Bord liegen lassen konnten. Nicht nur der Himmel auch die Tierwelt zeigten sich mit voller Pracht. Nach kurzer Zeit besuchte uns bereits eine Robbe auf dem Boot (wurde entsprechend angefuettert) . Wir erfuhren vieles über diese schönen Tiere von unserem Captain Francoise. Die Weiterfahrt brachte uns dann Pelikane, Möwen und Delfine, die unser Boot begleiteten. Einige von uns durften dann auch diese Tiere füttern. Danach reichte uns der Captain einen Frühstücksbrunch mit Austern, Sekt und vielen anderen Leckereien. Auf der Rückfahrt hatten wir Mitfahrer etwas, dasselbst unser Captain noch nicht erlebt hat.  Ein Pelikan ließ sich vorne auf der Reling nieder und schipperte 20 Minuten gemeinsam mit uns zur Anlegestation. Viele Fotos wurden hier geschossen. nach Ankunft am Anlegesteg erwartete uns bereits unser Didi, der uns dann sicher zum nächsten Stop brachte. Wir fuhren zurück nach Swakopmund und weiter nördlich in Richtung Henties Bay. Bei einem alten Schiffswrack stoppten wir. Als wir von der Besichtigung zurückkehrten hatten Didi und Nicole bereits ein leckeres Picnic gezaubert. Mit allem was dazu gehört genossen wir einen vorzüglichen Salat. Gestaerkt , zufrieden und glücklich ging es dann weiter landeinwärts in Richtung Brandberg. Nun war es vorbei mit Teerstrasse und der Schotteralltag begann. Dieser Schöne  Berg hat seinen Namen von den Damaras. Je nachdem wie das Sonnenlicht diesen Berg beleuchtet sieht es aus als würde er brennen, daher der Name Brandberg. Durch wunderschöne Damarlandschaft erreichen wir unser Ziel, die White Lady Lodge Direkt am Brandberg. Bei einem guten Abendessen und einem guten Wein liessen wir diesen wunderschönen Tag ausklingen. Der Sternenhimmel Namibias wär an diesem Abend besonders schön.

Tag 5 - Twyfelfontain & Damaraland - 07.11.2010
Früh morgens um 08.00 Uhr hieß es wieder Abfahrt in Richtung Nord nach Twyfelfontain. Durch wunderschöne surreale Landschaften mit einem unglaublichen Licht- und Farbenspiel machten wir uns auf den Weg nach Twyfelfontain. Unterwegs konnten wir bereits die ersten Springböckchen und Strauße beobachten und natürlich jede Menge Esel. Das Damaraland ist von einer unglaublichen Naturschönheit, die wir in vollen Zügen genossen. Überall waren die Schilder und Spuren der Wüstenelefqnten allgegenwärtig. Unterwegs stoppten wir sn einem kleinen Stand bei den Herero Frauen um kleine Souvenirs einzukaufen und natürlich Fotos zu schießen. Wir hatten alle sehr viel Spaß und Glück  dabei, weil siche noch zwei Himbafrauen dazugesellten. Weiter ging die Fahrt und gegen 1100 Uhr erreichten wir dann unser erstes Tagesziel "Twyfelfontain". Unter fachkundiger Fuehrung einer Damarafrau erfuhren wir mehr über die Lebensart der Buschmaenner. Wir besichtigten schöne Felsgravuren die bereits ca. 2000 Jahre alt waren. Viele Geschichten konnte man erkennen. Nach einer ca. 2 stündigen Wanderung erreichten wir wieder unser Fahrzeug, wo Didi bereits unter schattigem Reetdach unser Picnic in allerbester Manier vorbereitet hatte. Wir genossen einen hervorragenden Salat (von Didi selbstgemacht). 1,5 Stunden später waren wir wieder auf der Schotterpiste in Richtung Khorixas. Unterwegs sahen wir noch die Orgelpfeifen und den verbrannten Berg. Eine geologischer Schatz , Basalt erstarrt in Form von Säulen die aussehen wie Orgelpfeifen. Weiter über Schotterpisten durch traumhafte Landschaften in Richtung unses Quartiers der "Ugab terrace Lodge". Eine Lodge hoch oben auf dem Berg gelegen mit unglaublicher Aussicht. Das Monument Valley Namibias. Nach einem hervorragenden Oryx Steak (Hermann kann dieses bestätigen) und gutem Wein gingen wir zufrieden und lustig in unser Gemach. Wieder mal erlebten wir einen wunderschönen Tag.

Tag 6 - 08.11.2010 - Vingerklip & Etosha Taleni Lodge
Einige von uns liessen es sich nicht nehmen den einmaligen Sonnenaufgang Namibias In dieser wunderschönen Landschaft zu geniessen. So hiess es um 05.30 aufstehen. 08.00 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Vingerklippe. Vorher wurden wir mit 4x4 Fahrzeugen den Berg wieder hinuntergebracht da unser Truck diese Steigung nicht geschafft hätte. Durch Abkuerzungen die Didi und Joerg  suchten gelangten wir dann zur Vingerklippe. Hier unternahmen wir eine wunderschöne Wanderung zu dem Felsen. Als Belohnung erhielten wir eine traumhafte Landschaft mit ein paar Kudus im Busch. Zurueck am Truck machten wir uns auf den weg nach Outjo um Nahrung zu kaufen (Bier) und fuer einige noch die Moeglichkleit zu geben Geld zu wechseln. In Outjo angekommen tranken wir alle einen gemütlichen Kaffee in der deutschen Bäckerei. Unser Picnic (Mittagessen) erhielten wir dieses mal mit purem Luxus auf dem Etosha   Safari Camp sogar mit gruener Wiese und Wasser. Nach einem vorzüglichen Picnic machten wir uns auf den Weg in unsere Lodge , welche nur noch 8000 Meter entfernt lag. Heute Nacht hieß es Uebernachten in feststehenden Zelten mit Aussendusche und Aussentoilette, welches für viele ein wenig Überwindung kostete. Die Zelte waren Top ausgestattet mit allem Komfort. Abends genossen wir wieder ein sehr leckeres Buffet mit hartebeest Fleisch und sogar einer Art Wok. Die Nacht war für viele ein Erlebnis im Busch unter dem Zeltdach und dem traumhaften namibiischen Sternenhimmel.

Tag 7 - 09.11.2010 - Etosha Nationalpark
Bereits um 05.00 Uhr hieß es aufstehen , da wir die Morgenkühle nutzen wollten um die einmalige Tierwelt des Parks zu genießen. So frühstückten wir bereits gegen 0530 Uhr noch vor dem Sonnenaufgang. Um 0600 Uhr war Abfahrt in den Sonnenaufgang , welch ein traumhaftes unvergessliches Bild, in den etosha Nationalpark. Alle waren gespannt auf die wilden Tiere und fragten sich natürlich was wir wohl alles zu sehen bekommen. Direkt nach dem Eingang stand eine Giraffe am Straßenrand . Wir sahen unglaublich viele Zebras, Giraffen, Oryx, Kudu,  Hartebeest, Springböckchen , Impala, Gnus. Was uns noch fehlte waren die Elefanten, Löwen, Geparden, Leoparden und Nashörner. Auf dem Weg nach Halali sahen wir dann zwei Geparden unter dem Baum liegen, eine absolute Seltenheit diese Tiere im Etosha Park zu sehen. Wir waren Glückskinder. Nach unserem Mittagspicnic bezogen wir unsere Zimmer im Camp Halali. Gegen 1700 Uhr hieß es wieder auf Pirsch um doch noch evtl. ein paar Elefanten zu bekommen. Wir fuhren zum Goas Wasserloch, als wir ankamen war leider nichts zu sehen. Didi meinte wir bleiben jetzt hier und warten einfach ab. Gesagt getan, nach ca. 20 Minuten entdeckte Hermann eine ganze Elefantenherde die auf das Wasserloch zumarschierte. Wir waren mal wieder Glückskinder. Eine Herde mit zwei süßen Babyelefanten besuchte das Wasserloch und bescherte uns traumhafte Fotomotive. Wir alle genossen es  diese majestätischen Tiere zu beobachten. Als es Zeit wurde, da die Sonne bereits am untergehen war, machten wir uns auf den Rückweg ins Camp. Plötzlich ein Klacken und Rascheln im Motorraum. Wir stoppten, Didi und Jörg überprüften was es wohl sei. Der Keilriemen der Klimaanlage war gerissen  und hatte sich im Ventilator verfangen. Also Fahrerkabine musste nach vorne gekippt werden und Didi und Jörg fummelten das Teil wieder hinaus. Nicole achtete in der Zeit mit Adleraugen das keine Löwen oder sonstige Raubtiere in unserer Nähe waren. Auf der Rückfahrt entdeckte Birgit dann noch im Busch ein Spitzmaulnashorn. Nach einem kurzen Fotostop den wir hier natürlich trotz des Zeitverzugs einlegen mussten machten wir uns mit schnellen Reifen auf den Weg zum Camp , denn um 1900 Uhr war das Gate geschlossen. Punkt 1900 Uhr erreichten wir unser Camp. Didi und Jörg machten sich ans Werk den Schaden wieder zu reparieren, was auch gelang. Nach dem Abendessen machte sich der größte Teil auf zum Wasserloch des Camps. Vielleicht sollte man ja hier noch was sehen. Und siehe da als wir ankamen sahen wir  eine kleine Herde Spitzmaulnashörner sogar mit einem Babynashorn. Alle genossen es, die Spielereien dieser Tiere ausgiebig und aus direkter Nähe zu beobachten. Als Zugabe erhielten wir noch eine Hyäne und eine dikdik  Antilope. Zufrieden und müde lagen wir dann im Bett.

Tag 8 - Etosha Park & Hermann wird 60 Jahre jung - 10.11.2010
Viele waren wieder früh noch vor dem Frühstück auf den Beinen um das Wasserloch zu besuchen. Leider war an diesem Morgen kein Tier weit und breit zu sehen. Dann hieß es  natürlich: happy birthday Herrmann, alle sangen mit und Nicole hatte den Frühstückstisch liebevoll mit Blumen und Kerzen eindecken lassen. Bruno brachte noch zwei sicher für alle unvergessliche Ständchen für Herrmann. Soviel lachen am Morgen da kann der Tag nur spitze werden. Hermann strahlte über beide Backen und teilte mit da heute sein Geburtstag wäre würden wir auch die Löwen zu Gesicht bekommen. Er lud uns alle zu den Getränken am Abend in der Mokuti Lodge ein. Wir machten uns also auf den Weg durch die Etosha in Richtung Namutomi. Wir stoppten in der Salzpfanne, machten lustige Fotos und staunten von dieser unglaublichen Weite. Weiterfahrt durch karge Landschaft in Richtung unseres Mittagsziels. Plötzlich sah Didi eine Herde Zebras die wie angewurzelt standen und alle in eine Richtung starrten, da musste etwas sein. Dank der Adleraugen von Didi sah er in weiter Ferne eine Löwin gehen. Diese nahm auch noch die Richtung unseres Busses auf. Also Motor aus, Ruhe und abwarten. Und tatsächlich, wir waren wieder Glückskinder marschierte dieser Löwe doch direkt vor unserem Auto auf die andere Seite. Nun sahen wir durch Ferngläser, dsas weiter unter einem Baum ein ganzes Rudel lag (eine Löwe und 4 Löwinnen). Was für ein Geburtstagsgeschenk für Herrmann. Ein magisches Schauspiel diese Tiere zu beobachten. Weiter ging es dann nach Namutomi, wo wir unser Picnic hatten und die alte Festung besichtigten. Von den deutschen Schutztruppen als nördlichste Station zum Ovamboland gebaut. Nach dem Essen besuchten wir noch ein Wasserloch und sahen nochmals Giraffen beim Trinken und ein Warzenschwein. Sofort fiel allen der Witz von Nicole wieder ein. Es ist einfach  bemerkenswert und wundervoll wie alle verschiedenen Tierarten am Wasserloch gemeinsam trinken. Wir erreichten unsere Lodge: die Kempinsky Mokuti Lodge am Osttor des Etosha Parks. Eine wunderschöne Anlage die bereits 1987 erbaut wurde. Abends feierten wir dann gebührend Herrmanns 60sten Geburtstag mit viel Wein und einer Geburtstagstorte, was ihn sehr freute. Wieder mal ein erlebnisreicher Tag in Afrika

Tag 9 - Jetzt das richtige Afrika - Rundu - 11.11.2010
Morgens hieß es nach dem Frühstück Abfahrt in Richtung Norden. Über Tsumeb und Grootfontain hieß unser Endziel  heute Kowt - unser Fahrtag :-) In Tsumeb angekommen machten wir einen technischen Stop zum Tanken und Einkaufen von Getraenken etc. Einige von uns nutzten die Gelegenheit das Museum in Tsuomeb zu besuchen. Hier sind noch viele Relikte aus der deutschen Kolonialzeit ausgestellt. Ein hochinteressantes Museum. Weiter ging es nach Grootfontain, wo wir Euro und Namibiadollar in USD und Rand tauschten. Im Spar angekommen traf Jörg durch Zufall die Schwester seines Freundes, welche in Namibia lebt und eine Farm in der direkten Nähe von Grootfontain betreibt. Was für ein Wiedersehen, womit die Steffi nicht rechnete. Sie lud uns alle auf die Farm ein , wo wir dann unser Picnic einnahmen und mehr überr die Farmerei aus direkter Hand erfuhren. Nach einem gemütlichen Stop und hochinteressanten Gesprächen machten wir uns auf den Weg nach  Rundu, wo wir gegen Abend ankamen. Wie man in Namibia sagt verändert sich die Landschaft nach dem "roten Strich" schlagartig. Rundhütten säumen die Strasse, Menschen an auf den Strassen und Wegen und die Natur wurde zunehmend grüner und üppiger. Nach Ankunft am Okavango Fluss bezogen wir unsere Lodge , welche direkt am Fluss gelegen war. Ein wunderschönes BBQ erwartete uns auf der Terrasse mit direktem Blick auf den Okavango Fluss. Besucht wurden wir am Abend noch von den örtlichen Kirchsängern die uns eine wunderschöne Tanzeinlage mit Gesang boten. Ein wunderschöner Tag neigte sich wieder dem Ende zu.

Tag 10 - Okavango Region - 12.11.2010
Nach dem Frühstück fuhren wir nach Rundu. Hier besuchten wir einen Aussichtspunkt um einen schönen Blick auf den Okavango zu erhalten. Weiter ging es in eine Truck-Werkstatt , da unser Keilriemen für die Klimaanlage wieder mal abgesprungen war. Nach ausgiebiger Reparatur waren die Dinge wieder funktionsfähig und wir machten uns auf den weg in die Diwawa Lodge. Unsere Mittagspause mit hervorragendem Essen nahmen wir an den Popa Fällen ein. Hier führte uns der Wachmann zu den Fällen. Nach der Pause machten wir uns auf den weg zur Lodge. Diese wunderschöne Lodge gehört zu den " Leading  Lodges of Africa". Zimmer und Anlage mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet.  Aussendusche, freistehende Badewanne mit Blick auf den Okavango und ein sehr großes Schlafzimmer. Um 1600 Uhr hieß es dann Start der Sunset Cruise. Wir fuhren gemütlich mit einem Schiff erst in Richtung Popa Fälle und dann flussabwärts. Dort sahen wir dann zum ersten mal Hippos im Wasser. Von weitem sahen sie aus wie Steine im Wasser . Manch einer zeigte sich mit voller Wucht aus dem Wasser. Beeindruckende Tiere wie jeder von uns feststellen musste. Unseren Sundownder nahme wir dann mit passendem Sonnenuntergang auf einer Sandbank ein. Das Abendessen bestand aus einem leckern 4-Gang Menü. Zufrieden und müde begaben wir uns in unsere Gemächer.
       
Tag 11 - Mokoro Bootsfahrt - 13.11.2010
Um 0800 Uhr hieß es fuer die meisten Abfahrt im Einbaum den Okavango hoch. Wir bestiegen diese Einbäume mit viel Spaß und los ging es Richtung Popa Fälle. Nach dem Dahingleiten auf em Okavango in den Einbäumen, ein unglaubliches Erlebnis, machten wir uns auf den Weg stromabwärts in Richtung Hippos. Herrmann und Erika versuchten den Baum am Ufer mitzunehmen und trafen dabei mit dem Boot, was uns begleitete zusammen. Wir erlebten die Hippos aus nächster Nähe wobei, immer zwei Boote um uns herum waren damit auch die nötige Sicherheit gewährleistet ist.  Zurück bei der Lodge genossen wir unseren freien Nachmittag. Manche einfach mit Ruhen , andere suchten das Spa auf um eine Massage zu  erhalten. Abends erlebten wir wieder die Tanz - und Gesangseinlage von den örtlichen Bewohnern,  welche wunderschön war. Nach einem 4-Gang Menü begaben sich alle wieder in ihre Zimmer. Wieder ein erlebnisreicher und wunderschöner Tag den wir erleben durften.

Tag 12 - Bwabwata Nationalpark - 14.11.2010

Heute fuhren wir weiter den Caprivi entlang zu unserem nächsten Ziel, dem Bwabwata Nationalpark.  Tief in den Caprivi hinein wechselte die Landschaft zunehmend. Wir sahen plötzlich üppige Vegetation mit saftgrünen Blättern. Paviane begegneten uns auf dem Weg zu unserer Lodge. Die Landschaft entwickelte plötzlich Farbe, so sahen wir Feuerlilien unter einem Baum etc. Wir besuchten ein Museumsdorf wo uns die Lebensweise der San und der jetzigen Bevölkerung in liebevoller weise näher gebracht wurde. Traditionelles Hirsestampfen, eine Arbeit nur für Frauen, Webflechtarbeiten, Schmiedekunst und natürlich die Arbeit und Vorgehensweise des Medizinmannes. Er wünschte uns eine weiterhin gute Reise und brachte einen Tanz für die gesunde und gute Heimkehr aller Teilnehmer. Am Ende erhielten wir eine wunderschöne Tanz- und Gesangseinlage der Frauen des Dorfes. Gespielt wurde mit dem einheimischen Xylophon, welches aus Teakholz und Holugefässen bestand. Unsere letzte Picnic-Mittagspause nahmen wir vor dem Dorf ein. Direkt  am Kwando-Fluss packten wir nach einer gemütlichen  Runde die Sachen wieder in unseren Truck. Weiter zu unserer nächsten Unterkunft der Mazambala Lodge. Da diese Lodge auf einer Insel liegt, mussten wir diese per Boot anfahren. Eine wunderschöne Schilflandschaft mit Wasser, Kudus und atemberaubender Vogelwelt säumten unserens Weg. Die Rezeption besteht aus einer Feuerstelle mit einem sehr herzlichen Empfang des Lodge Managers. Sicherlich ein starker Kontrast  gegenüber unseer vorherigen Lodge. Aber dieser Landstrich besticht, trotz der sehr einfachen Zimmer, durch seine Lage und die einmalige Atmosphäre. Alle bestellten sich an der Bar die "Malaria Prophylaxe ". Wir warten gespannt auf unser Essen!

Tag 13 - Abenteuer Afrika - 15.11.2010
Drei von uns begaben sich bereits frühmorgens auf einen Buschwalk , hier lernte man die Natur als reine Apotheke zu sehen und zu erleben. Unglaublich was uns der Guide Harry alles erklärte. Für viele Krankheiten hält die Natur bereits ihre Gegenmittel bereit, man muss sie nur noch einsammeln. Mit sehr grossem Wissen ließ er uns an der Faszination Natur teilhaben. Alle anderen begaben sich auf eine Bootsfahrt im Bwabwata Nationalpark um Tiere zu beobachten. Eine schöne Bootsfahrt über den Kwandu Fluss. Schilfbewachsene Ufer, üppige Papyrussträucher. Der Fluss entspringt in Angola und heißt hier Kwandu, morgen wird er Chobe heißen und dann Sambezi, wo wir letztlich die Viktoria Fälle sehen werden. Afrika kann auch grün sein, sehr beeindruckend. Kein Wunder dass die deutschen sich damals hier versucht haben. Wasserlilien säumen die Wasserstraße. Harris erklärt uns die Flora und Fauna dieses Gebietes. Wir können nicht anders als staunen über so viel Naturschönheit. Vögel so bunt wie der Regenbogen, kleine rot leuchtende Frösche, Fischreiher, Wasserleguane, Hippos, Krokodile und der schöne Gaukler Vogel mit einer Flügelspannweite bis zu 1,80 m. Gruppe von Wassergnus und den berühmten weitverzweigten Ahnenbaum, welcher bei den einheimischen als Ursprung allen Lebens gilt. Hier lebt man noch von und mit der Natur. Am Nachmittag hieß es dann Pirschfahrt für alle. Wir bestiegen die Boote und fuhren zum Nationalpark. Hier warteten bereits unsere beiden Jeeps. Los ging es um die Tiere dieses Parks zu finden. Wir fuhren auf Sandpisten durch eine wunderschöne Natur. Jesus (einer der Fahrer) versuchte dann im Tiefsand einen Überholversuch. Leider blieb er dabei im Sand stecken, das andere Fahrzeug war bereits weitergefahren. Nun mussten alle Insassen ran und das Abenteuer Afrika konnte beginnen. Erst mussten die Reifen wieder frei von Sand sein, dann konnte man das Fahrzeug wieder auf die Piste bewegen. Leider war dieses nicht möglich da das Auto nicht mehr anspringen wollte. Dass Hippos im Hintergrund zu hören waren, machte die Situation nicht gerade einfacher. Das andere Fahrzeug wurde informiert und ist auch direkt zurück gekommen. 5 Freiwillige meldeten sich um bei dem defekten Auto zu bleiben. Die anderen verfolgten die Pirschfahrt mit dem Jeep welcher noch in Ordnung war. Die 5 hatten das glück Hippos aus nächster Nähe zu beobachten. Ein Ersatzfahrzeug ist dann nach ca.  2 Stunden eingetroffen. Durch diese Aktion konnten wir die Elefanten beobachten wie sie ans Wasserloch marschierten. Hier sind diese Tiere noch wilder wie im Etosha Nationalpark, da diese Menschen und  Autos nicht so gewohnt sind. Der Safariwagen durfte erfahren wie es ist wenn ein Elefant mit seinen Ohren droht . Ein wunderschönes Erlebnis im perfekten Licht. (kurz vor Sonnenuntergang) Auf dem Rückweg entdeckten wir dann noch glücklicherweise einen Leoparden der gerade ein kleines Impala gerissen hatte. Ein unglaubliches Glück, da man diese Tiere nicht so oft sieht. Wir konnten sehen wie die ganze Herde Impalas ihr Entsetzen kund tat und beobachten den Leoparden dabei wir er genüsslich durch den Busch marschierte. Ein Highligtht für diesen Tag, wenn nicht sogar für diese Reise. Wir erreichten das Boot bei Dunkelheit, 4 Personen mussten das Ersatzauto auf dem Landweg zur Lodge bringen, was eine nächtliche Fahrt durch den Park zur Folge hatte. Ein wunderschönes Erlebnis, wo wir auch noch eine Giraffe zu sehen bekamen, und natürlich jede menge Mücken. Didi brachte uns jedoch sicher und ohne Komplikationen zur Lodge. Angekommen waren alle glücklich und sprachen vom Abenteuer Afrika. Andre verzichtete am nächsten Tag komplett auf die Kosten für die Pirschfahrt aufgrund des Schadens an dem einen Jeep. Wir alle fanden diese Geste sehr sehr großzügig. Ein schöner Tag neigte sich dem Ende und alle gingen zufrieden aber müde in die Bungalows. Das Lagerfeuer brannte und der ein oder andere versuchte evtl. noch das kleine Hippo zu sichten oder auch zu hören.

Tag 14 - 16.11.2010 - Botswana - Tiere , Tiere , Tiere
Heute machten wir uns wieder um 0800 Uhr in Richtung Südwest nach Botswana. Die Grenzformalitäten liefen problemlos und wir reisten voller Spannung nach Botswana ein. Eine Tierbeobachtungsfahrt auf dem Chobe River stand  auf dem Programm. Unglaublich welche tiervielfalt an diesem Fluss vertreten ist. Wir sahen Krokodile, Hippos, Elefanten, Wasserböcke, viele verschiedene Sorten von Vögeln und eine traumhafte Landschaft. Ebenso sahen wir hunderte von Wasserbüffeln auf einer Weide, so dass die Big five komplett waren. Abends checkten wir auf einer sehr schönen Lodge ein und genossen ein sehr leckeres Buffet im Restaurant. Diese Tierbeobachtung war sicherlich wieder ein Highlight auf unserer Reise. Ein Highlight jagte das andere. Die Big Five waren komplett und darauf tranken wir natürlich ein kühles Bier, bzw. ein Glas Wein.
  
Tag 15 - 17.11.2010 - Zimbabwe - Viktoriafälle
Heute war wieder ein Highlight unserer Reise auf dem Programm. Die Viktoria Fälle! Zuerst mussten wir jedoch die Willkür der Grenzbeamten aus Zimbabwe aushalten, welches leider auch in Afrika gibt. Da Didi und Jörg sich gegen Guides wehrten, die einfach versuchten die Warteschlange zu umgehen, wurden wir einer kleinen Schikane ausgesetzt die dann im Endeffekt 2 Stunden dauerte. Aber mit viel Geduld und Charme konnten wir dann doch in Zimbabwe einreisen. Leider sieht und erkennt man immer noch das Simbabwe eine sehr schwere Zeit durchmacht , die leider von einer Person verschuldet wurde. Unglaublich wie leidensfähig diese Menschen sind. Das spiegeln auch die Gespräche wieder, welche ich mit Einheimischen führen konnte. Zuerst ging es in das Büro um für verschiedene die Ausflüge am nächsten Tag zu buchen. Danach machten wir uns auf den Weg die berühmten Viktoriafälle zu besuchen. Es bleibt einem schon der Atem ein wenig stocken, wenn man den ersten Blick auf diese wunderschönen Wasserfälle  bekommt. Wir wanderten die 1,7 km an den Fällen entlang und staunten über die Ausmaße und die Naturschönheit von diesem einmaligen Ort. Kein Wunder dass David Livingstone von dieser Magie angezogen wurde.  Nach ca. 3-ständigem Aufenthalt fuhren wir zurück in unsere Lodge. Heute hieß es Abschied nehmen von Didi , da er bereits am nächsten Tag wider nach Windhoek reisen musste. So bedeutete dies auch Abschied von unserem Bus/Truck  der uns sicher 2915 km durch das südliche Afrika beförderte. Zum Abschied hatten wir unser Abendessen in einer Bouma, wo traditionelles Abendessen, Gesang, Musik und Tanz die Gäste verzaubert. Ein wunderschönes Ambiente . Manch einer probierte auch den Mopane Wurm, der eine Spezialität in Zimbabwe ist. Es wurde getanzt und gesungen, jeder erhielt eine Trommel und durfte unter Anleitung die Musik mitgestalten - ein wunderschönes Erlebnis für alle die mitmachten.  Nach einer Abschiedsrede von Jörg und der Übergabe des hoch verdienten Trinkgeldes an Didi und Nicole, fuhren wir zufrieden und müde in unsere Lodge.

Tag 16 - 18.11.2010 - Viktoriafälle
Actiontag oder einfach Ruhe am Pool Es wurden Aktivitäten gebucht wie: Elefantenreiten, Helikopterflug über die Fälle, Rafting auf dem Zambesi. Ich selbst kann nur berichten über dass River Rafting und den Heliflug.
Morgens Rating: Erst einmal klettern wir ca. 25 Minuten runter in die Schlucht in voller Montur: Schwimmweste, Helm, Paddel. Sehr anstrengend aber bereits hier kann man die Naturschönheit dieses Flusses erkennen. Der Sambesi ist der schwerste Fluss den es im Rafting weltweit gibt, genau dafür wollte ich ihn befahren. Die Natur als Element zu spüren ist gewaltig. Die erste Stromschnelle ist gewaltig und wird mit Stufe 5 bewertet. Wir sind alle sofort nass aber noch im Boot, insgesamt 7 plus Guide. 10 dieser Stromschnellen werden wir befahren. An der dritten Schnelle werde ich durch eine heftige Welle rausgeschleudert. Ales geht gut, unser Guide ist perfekt und kennt genau den Weg welcher in diesem Wasser zu nehmen ist. Zum Abschluss dürfen wir im Sambesi baden und lassen uns sanft von der kleinen Strömung mitziehen - ein geniales Gefühl nachdem wir so gekämpft haben. Wir nehmen einen kleinen Lunch zu uns (mitten in der Wildnis) und muessen dann wieder einen sehr anstrengenden Weg (ca. 25 Minuten) aus der Schlucht hinaus bewältigen. Müde und abgekämpft erreichen wir den Parkplatz für unseren Bus, der uns wieder zu unserer Lodge bringt.
Am nachmittag geht es dann für 15 Minuten in die Lüfte. Mit einem Helikopter überfliegen wir die genialen Viktoriafälle, genial welche Wassermassen hier bewegt werden. Ein traumhafter Abschluss für eine wundervolle Reise.

Tag 17 - 19.11.2010. Abschied
Heute heißt es Abschied nehmen. Um 10.30 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Flughafen und checken ein via Johannesburg nach Frankfurt. Gott sei Dank wird unse Gepäck durchgecheckt bis Frankfurt. Alle verabschieden sich herzlich von unserer Nicole. Nun Sitze ich im Flieger nach Frankfurt und schreibe diese Zeilen. Es war eine wunderschöne Reise, die sicherlich ewig im Gedächtnis bleiben wird.

Tag 18 - 20.11.2010 Ankunft in Frankfurt



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